SCHLUSSBERICHT: >BUCH WIEN 09<
Internationale Buchmesse (12.-15. November) und Lesefestwoche (9.-15.
November)
Wien (REW - 17.11.2009 10:11 Uhr) >BUCH WIEN 09<: Zweite Auflage mit erfreulichem
Besucherzuwachs
Von 9. bis 15. November 2009 stand ganz Wien im Zeichen des Buches:
Die BUCH WIEN Internationale Buchmesse und Lesefestwoche hat auch in
ihrer zweiten Ausgabe Publikum, AusstellerInnen und AutorInnen
überzeugt +++ Insgesamt 34.500 Besucher bei Internationaler Buchmesse
und Lesefestwoche, davon rund 25.000 bei der Buchmesse in Halle D der
Messe Wien +++ 325 Autoren und 400 Verlagsbrands präsentierten ihre
Neuerscheinungen +++ Positives Resümee der Aussteller
Die zweite Ausgabe der BUCH WIEN Internationale Buchmesse und
Lesefestwoche erwies sich als voller Erfolg. An rund 70
Veranstaltungsorten in ganz Wien und auf sechs Messebühnen in der
Messe Wien haben bei der gemeinsamen Veranstaltung von Reed
Exhibitions Messe Wien und dem Hauptverband des österreichischen
Buchhandels (HVB) 325 Autoren ihre Werke vorgestellt. 228 Aussteller
aus elf Ländern präsentierten in der Messe Wien die Neuerscheinungen
von rund 400 Verlagsbrands. Mit dem umfangreichen Programm konnten
insgesamt rund 34.500 Literaturinteressierte mobilisiert werden,
davon kamen exakt 25.042 Besucher zur Internationalen Buchmesse in
die Halle D der Messe Wien. "Die zweite Ausgabe der BUCH WIEN hat
bestätigt, dass eine Internationale Buchmesse am Standort Wien
absolut richtig positioniert ist - dies zeigt sich unter anderem an
der erfreulichen Steigerung der Besucherzahlen", erklärt DI Matthias
Limbeck, themenverantwortlicher Geschäftsführer bei Reed Exhibitons
Messe Wien.
"Rund 16 Prozent mehr Besucher sind eine Bestätigung dafür, dass der
Schritt, eine internationale Buchmesse am Messegelände auf den Weg zu
bringen, der richtige war. Auch die vielen Veranstaltungen in der
Stadt zu Büchern unterschiedlichster Genres wurden auch in diesem
Jahr sehr gut angenommen", resümiert Gerald Schantin, Präsident des
Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels. "Diese positive
Entwicklung korrespondiert mit der Gesamtentwicklung der
österreichischen Buchbranche. Immerhin konnte der österreichische
Buchhandel von Jänner bis Oktober - trotz des sehr schwierigen
Umfelds - ein Umsatzwachstum um 3 Prozent im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum erreichen. Eine weitere gute Nachricht: Die
einwände der europäischen Interessensvertretungen gegen das Google
Book Settlement sind berücksichtigt worden. Der Google-Vergleich
hätte eine massive Verletzung des Urheberrechts europäischer Staaten
bedeutet. Der Vergleich betrifft nun ausschließlich Publikationen
englischsprachiger Länder und muss für Europa - bis auf
Großbritannien - neu ausverhandelt werden."
Die Eröffnungen: Bekenntnis zur Literatur
Bundesministerin Dr. Claudia Schmied eröffnete die Internationale
Buchmesse und bekräftigte dabei ihr Bekenntnis zur Literatur.
Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny eröffnete vergangenen
Montag (9. November) die Lesefestwoche, begrüßte am Mittwoch (11.
November) bei der Eröffnung der Internationalen Buchmesse das
Publikum und freute sich über die Entwicklung, die der
Literaturherbst in Wien genommen hat: "Wien war schon immer eine
Stadt des Buches, eine Weltstadt der Literatur, eine Stadt, die etwas
für ihre Autoren und Leser tut. In diesen Reigen fügen sich die nun
in ihrem zweiten Jahr etablierte Internationale Buchmesse als
weiterer Umschlagplatz der Handelsware Buch sowie die begleitende
Lesefestwoche hervorragend ein."
Eva Menasse, die diesjährige Eröffnungsrednerin begeisterte das
Publikum mit ihrem Text über ihr Verhältnis zu ihrer österreichischen
Heimat. Lesen Sie die gesamte Eröffnungsrede unter:
http://www.buecher.at/show_content.php?sid=94&detail_id=1974
Die Lesefestwoche: eine Stadt liest
Eine ganze Woche konnten Erwachsene, Jugendliche und Kinder aus dem
umfangreichen Lesefestwochen-Programm mit rund 360 Veranstaltungen
wählen: David Grossman las im Jüdischen Museum, Gerhard Roth stellte
sein "Wien"-Buch im Kunsthistorischen Museum vor und Christine
Nöstlinger erzählte "Die Sache mit dem Gruselwusel" in der
Hauptbücherei am Gürtel. Iván Sándor begab sich auf "Spurensuche" in
das Budapest seiner Jugend und Erika Pluhar, die während der
Lesefestwoche auch mit dem Ehrenpreis des Österreichischen
Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln ausgezeichnet wurde,
sang Chansons in der Roten Bar des Volkstheaters. Richard Reynolds
rief im Kulturcafé Phil zum "Guerilla Gardening" auf und Hans
Neuenfels und Peter Oswald fragten im Mozarthaus "Wieviel Musik
braucht der Mensch".
Die Publikumsmagneten auf den Messebühnen waren Michael Niavarani mit
seiner persischen Familiengeschichte "Vater Morgana", Ewald Plachutta
und sein Team, die Tipps aus der "Kochschule 2" verrieten, Susanne
Scholl, die mit Günter Kaindlstorfer über ihr Verhältnis zu Russland
sprach, und das Podiumsgespräch "Der zündende Funke", u. a. mit
Robert Menasse, über die Alltagsbedingungen bei der Enstehung eines
Romans. Gebannte Gesichter im Publikum sah man bei Irvin D. Yaloms
Lesung "Ein menschliches Herz". Großen Andrang gab es außerdem beim
Start der Gratisbuchaktion "Eine Stadt. Ein Buch" im Foyer der Halle
D, wo Yaloms "Und Nietzsche weinte" verteilt wurde.
Kevin Brooks und Roman Kollmer begeisterten bei der zweisprachigen
Lesung "Black Rabbit Summer" im Jungen Forum und Cassandra Clare
signierte nach ihrer Lesung über eine halbe Stunde ihre "Chroniken
der Unterwelt. City of Glass". Gestürmt wurde auch die Veranstaltung
"Ich singe für Nelson Mandela" mit Patrick Addai im Kinderforum.
Ein Höhepunkt bei der Internationalen Buchmesse war die Aufzeichnung
der 3sat-Kulturzeit auf dem "Podium". Als Gäste begrüßte Moderator
Ernst A. Grandits die österreichische Autorin Eva Menasse, den
irischen Erfolgsautor Eoin Colfer und den Schauspieler Peter
Lohmeyer, die gemeinsam Colfers Buch "Und übrigens noch was ..."
vorstellten.
Ein Höhepunkt am letzten Tag der BUCH WIEN 09 war der
literarisch-musikalische Ausflug auf der MS Vindobona. Bei
strahlendem Sonnenschein herrschte großes Interesse für die Literatur
aus Tschechien, Albanien, Bulgarien, Slowenien, Deutschland und
Österreich.
Die Internationale Buchmesse: Großes Interesse an Fachveranstaltungen
Überaus positiv wurde das Rahmenprogramm rund um die umfangreiche
Messepräsentation der Aussteller auch von den Fachbesuchern
aufgenommen: Veranstaltungen wie Workshops und Podiumsdiskussionen
zum Schwerpunktthema "digitale lesewelten" waren schon vor Beginn der
Buchmesse ausgebucht.
Die Präsenz von zahlreichen Verlagen aus Zentral-, Ost- und
Südosteuropa wurde durch Lesungen, Gesprächen und die Fachkonferenz
"On Translation" über kulturelle Vielfalt auf den europäischen
Verlagsmärkten ergänzt, die zum zweiten Mal im Rahmen der BUCH WIEN
stattfand. Im Mittelpunkt der Gespräche stand dabei die
Herausforderung, wie Austausch und Wirkung von Büchern über
kulturelle und sprachliche Barrieren hinweg verbessert werden können.
"Bücher erlauben Ideen sich auszubreiten, und Übersetzungen sind
dafür die wichtigsten Verkehrsmittel", fasste Konferenz-Initiator
Rüdiger Wischenbart die Thematik zusammen. Vorgestellt wurde bei der
von ERSTE Stiftung, BMUKK und Stadt Wien unterstützten "On
Translation 2009" ein "Verzeichnis lieferbarer Bücher" für weite
Teile Zentral- und Südosteuropa, das die Amsterdamer Stiftung
"Central and East European Book Projects" CEEBP entwickelt, sowie der
"Diversity Report 2009", eine detaillierte Studie über literarische
Autoren und die Übersetzungen ihrer Werke quer durch 15 europäische
Sprachen und Buchmärkte. Das Fazit dieser Studie: Zum einen gibt es
selbst im Spitzensegment von Bestsellern viel mehr kulturelle
Vielfalt und anspruchsvolle Werke als häufig angenommen. Zugleich
aber dominieren hier Autoren weniger westeuropäischer Sprachen, wie
deutsch, französisch, schwedisch oder spanisch - während es für
Autoren aus den neuen EU Mitgliedsländern nahezu unmöglich ist, ein
solch breites Lesepublikum zu gewinnen.
Annemarie Türk von KulturKontakt Austria, die gemeinsam mit der
Lesefestwoche zahlreiche Veranstaltungen zur Programmschiene
Literatur aus Zentral-, Südost- und Osteuropa kuratierte: "Das
Interesse an der Literatur aus Ost- und Südosteuropa steigt, vor
allem auch wegen der Programmschiene der Lesefestwoche. Wir müssen
diesen Weg unbedingt weitergehen, deswegen haben wir heuer wieder
viele Veranstaltungen gemeinsam mit der BUCH WIEN geplant und
durchgeführt und haben das auch im nächsten Jahr vor."
In der BUCHWIENhandlung konnten auch in diesem Jahr alle auf der
Messe vorgestellten Bücher erworben werden. Die von den
Buchhandlungen Morawa, Hartliebs Bücher, Bücherzentrum und Laaber
organisierte Messebuchhandlung zieht eine positive Bilanz. "Trotz
Verkleinerung der BUCHWIENhandlung sind Wir sind sehr zufrieden. Der
Umsatz ist in etwa gleich wie im vergangenen Jahr", freut sich Petra
Hartlieb von der BUCHWIENhandlung. "Sehr gut verkauft haben wir
österreichische Titel, vor allem im Bereich Sachbuch. In der
Belletristik gab es keinen eindeutigen Bestseller, sehr gefragt waren
aber Bücher von kleineren Verlagen, die Käufer auf der Buchmesse
entdeckt haben. Kinderbücher sind heuer gut angekommen, weil wir die
Verkaufsfläche dafür vergrößert hatten, außerdem aufgrund der Nähe
der Buchhandlung zum Kinderforum, zur Leseinsel und zu den
Kinderbuchverlagen."
Ausstellerstimmen: Positives Resümee
Walter Gutleber,
Europapier
"Wir sind bereits zum zweiten Mal hier, da wir die Messe für
Österreich für sehr, sehr wichtig halten. Wir vertreten hier als
Papiergroßhandlung europapier vier Firmen und präsentieren natürlich
alle Papiersorten und Einbandmaterialien, die für die Herstellung
eines Buches notwendig sind. Besonders in Zeiten einer angespannten
Wirtschaftssituation ist es wichtig, durch kompetente Präsenz seine
Produkte noch intensiver anzubieten und wir wünschen uns, dass die
Messe durch eine intensivere Beteiligung unserer Nachbarstaaten in
den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnt."
Oliver Zille,
Direktor der Leipziger Buchmesse
"Ich war im vergangenen Jahr bei der Geburt der neuen Messe dabei und
bin auch in diesem Jahr wieder da, weil ich es gut und wichtig finde,
dass es in Österreich eine eigene Messe gibt. Die BUCH WIEN ist für
alle Verlage, die am österreichischen Markt präsent sein wollen von
Bedeutung. Ich verfolge mit besonderem Interesse, wie sich die
österreichischen Verlage hier bewegen und freue mich, deren Programme
in Ruhe kennenlernen zu können. Auch die Gespräche mit Verlegern
schätze ich. Im Programm der Lesefestwoche interessiert mich vor
allem der Schwerpunkt Zentral-, Ost- und Südosteuropa, denn in
Leipzig setzen wir seit vielen Jahren schon stark auf diese Region.
Die Lesefestwoche ist für uns daher eine hervorragende Möglichkeit,
mit neuen Autoren ins Gespräch zu kommen."
Thomas Keul,
VOLLTEXT
"Die Independent-Veranstaltungsschiene im Kulturcafé PHIL hat sehr
gut funktioniert, Künstler und Veranstalter waren mit der Atmosphäre
und Publikumszuspruch sehr zufrieden. Für uns als Literaturzeitung
ist die BUCH WIEN als regionale Messe durchaus attraktiv."
Jürgen Wohltmann,
Marketing und Vertriebsleiter Gerstenberg Verlag
"Gerstenberg ist dieses Jahr zum ersten Mal auf der BUCH WIEN, weil
wir im Vorjahr so viel Positives gehört haben. Gerade im
Jubiläumsjahr der Raupe wollten wir da nicht abseits stehen. Als
Gesamturteil kann ich sagen, dass ich zufrieden bis sehr zufrieden
bin. Ein Großteil meiner hohen Erwartungen hat sich bestätigt.
Besonders positiv habe ich empfunden, dass ich Gelegenheit hatte, mit
zahlreichen Lehrerinnen und Lehrern sowie vielen Bibliothekaren aus
allen Teilen Österreichs ausführlich zu sprechen. Einmal mehr hat
sich erwiesen, dass "Die Kleine Raupe Nimmersatt" jede
Kindergeneration aufs Neue fasziniert und seit 40 Jahren aus den
Kinderzimmern nicht wegzudenken ist."
Ulf Moser,
Partner- und Verlagsbetreuung buchmedia
"Das Interesse des Publikums für den Bereich ?digitale Lesewelten?
ist sehr groß und geht durchaus in die Tiefe. Die meisten Besucher
wissen nicht, was ein E-Book ist, welche Formate es gibt oder wie ein
E-Book auf den E-Reader geladen wird. Für uns ist es sehr wichtig,
dass wir hier auf der Messe sind. Wir möchten zeigen, dass alle
buchmedia-Partnerbuchhandlungen E-Books verkaufen und einen sehr
guten Service gegenüber der gesichtslosen Internetkonkurrenz bieten
können - es ist wichtig, dass die Kunden einen direkten
Ansprechpartner für digitale Produkte haben. Die BUCH WIEN ist ein
gutes Signal für die Buchbranche, der professionelle Auftritt der
Verlags- und Buchwelt tut der österreichischen Literaturlandschaft
sehr gut."
Nikolaus Brandstätter,
Leitung Vertrieb & Marketing Christian Brandstätter Verlag
"Wir freuen uns, dass die Messe dieses Jahr spürbar noch besser
besucht war als im vergangenen Jahr. Damit zeigt sich, dass die
Veranstaltung beim Wiener Publikum auf großes Interesse stößt.
Besonders gelungen fand ich das Forum Kochbuch, wo eine Veranstaltung
mit unserem Starkoch Ewald Plachutta förmlich gestürmt wurde."
Michael Günther,
Verleger AT Verlag
"Die Messebuchhandlung ist hervorragend organisiert und sortiert und
ich bin als Verleger sehr mit dem Angebot der Bücher zufrieden. Die
Thementische in der Buchhandlung sind toll und das Angebot ist groß.
Als Kochbuchverlag überlegen wir, im nächsten Jahr nicht nur beim
Schweizer Gemeinschaftsverlag dabei zu sein."
Renate Grubert,
Leitung Presse & Öffentlichkeitsarbeit cbj, cbt und omnibus
"Die BUCH WIEN entwickelt sich, kommt viel farbiger und lebendiger
daher als im Vorjahr. Als Kinderbuchmensch gefällt mir vor allem die
Gestaltung der Kinder- und Jugendabteilung mit den locker
arrangierten Ausstellungsflächen. Schön, dass man das Kindersachbuch
nochmals extra akzentuiert hat! Schön auch, dass es zusätzlich zur
Jungen Bühne das mit hübschen Zeichnungen ausgestattete Kinderforum
gibt. Und zwischen all den Büchertürmen, als atmosphärisches Zentrum
sozusagen, laden bunte Riesenkissen zum Lümmeln (pardon: zum Lesen)
ein. Hier und gleich nebenan in der großen, in diesem Jahr zum Glück
offenen, sehr einladenden Buchhandlung tobte jedenfalls das Leben -
genau so muss Messe sein!"
Anna Jung,
zehnSeiten.de
"Für zehnSeiten.de ist die BUCH WIEN wichtig, weil sie im Gegensatz
zur Frankfurter Buchmesse eine reine Publikumsmesse ist. Das ist
wichtig für digitale Medien, weil es ihnen weniger um die internen
Fachkontakte geht, als um den Kontakt mit dem Publikum. Wir wollen
vermitteln, dass es im Netz eine Vielzahl an Projekten gibt, um mit
Texten in Kontakt zu treten. Wir können eine gänzlich neue Form der
Literaturvermittlung und -rezeption als das gedruckte Buch bieten."
Undine Löhfelm,
Verlegerin Orange Press
"Gerade für kleine Verlage sind Messen und Festivals die Gelegenheit,
direkt mit ihren Lesern in Kontakt zu kommen. Wir sind gerne in Wien,
arbeiten eng mit österreichischen Partnern zusammen und unsere Bücher
verkaufen sich in Österreich überdurchschnittlich gut. Zusammen mit
dem attraktiven Programm der Lesefestwoche macht das die BUCH WIEN
für Orange Press zur wichtigsten Veranstaltung neben der Frankfurter
Buchmesse. Deswegen haben wir uns 2008 über das Zustandekommen der
Messe gefreut, nehmen seitdem mit viel Vergnügen teil und haben das
auch weiterhin vor."
Lucie Cernohousova,
Leiterin des Prager Literaturhauses deutschsprachiger Autoren
"Die BUCH WIEN ist die östlichst gelegene westliche Buchmesse und die
Stadt Wien ein historischer Knotenpunkt zwischen Ost, West und Süd.
Dies prädestiniert sie zur Plattform für die mittelosteuropäische
Literatur wie keine andere Stadt. Die hier stattfindende sprach- und
länderübergreifende Vermittlung ist dafür fast eine Bedingung. Dazu
kann man der BUCH WIEN nur gratulieren, und ebenso, dass die Stadt
Wien so überzeugt hinter diesem Vorhaben steht."
Nele Süß,
Pressesprecherin edition Körber-Stiftung/1. Vorsitzende Arbeitskreis
VerlagspressesprecherInnen e.V.
"Aller Anfang ist klein - entsprechend ist die BUCH WIEN im Gegensatz
zu Frankfurt und Leipzig (noch) angenehm übersichtlich. Vor allem im
Hinblick auf die Vernetzung innerhalb der VerlagspressesprecherInnen
erleichtert das die Kontaktaufnahme zu den KollegInnen sehr - man
kommt schneller ins Gespräch, die Atmosphäre ist freundlich und man
hat Zeit zum Austausch. Ich nutze die Zeit hier auch, um meine
Kenntnisse der österreichischen Presselandschaft zu erweitern -
gerade für meine Arbeit als Verlagspressesprecherin ist das natürlich
mehr als wichtig. Und ganz privat fülle ich mein Bücherregal mit
wunderbaren literarischen Perlen, die mir woanders sicher entgangen
wären."
Herwig Bitsche,
Verlagsleiter Residenz
"Ich freue mich, dass sich die Idee einer Buchmesse in Wien etabliert
hat, weil eine Publikumsmesse mit begleitendem Veranstaltungsprogramm
so kurz vor Weihnachten ein ganz wichtiger Impuls ist, um das Buch
als krisenunabhängiges Geschenk in den Mittelpunkt der öffentlichen
Wahrnehmung zu stellen. Und ich wünsche mir, dass das vielseitige
Angebot an Lesungen in der Stadt im Rahmen der BUCH WIEN
Lesefestwoche von den Wienerinnen und Wienern noch stärker genutzt
wird."
Traugott Schreiner,
Rowohlt, Key-Account Österreich
"Die BUCH WIEN ist überschaubar und charmant und die Rowohlt-Präsenz
hier in Wien wird vom Publikum durchaus positiv wahrgenommen. Ich
würde mir wünschen, dass sich die Messe noch deutlicher auch an das
Fachpublikum wendet, damit man hier auch Branchenkontakte knüpfen und
pflegen kann. Der österreichische Markt ist uns wichtig und wir haben
tolle Erfolge mit österreichischen Autorinnen und Autoren wie
beispielsweise Stefan Slupetzky, Wolf Haas und Elfriede Jelinek."
Arno Kleibel,
Verleger Otto Müller Verlag
"Die Konzeption der BUCH WIEN als Publikumsmesse besonders um diese
Jahreszeit finde ich sehr gut. Das Weihnachtsgeschäft ist das
entscheidende für den Buchhandel. Gerade jetzt gilt es, das Buch
verstärkt zu bewerben und das Publikum mit den Autoren
zusammenzubringen. Die Messe ist also genau richtig platziert. Die
Qualität der Kollegengespräche ist ausgesprochen zufriedenstellend,
da besonders die österreichischen Stände gut besetzt sind. Es sind
die richtigen Leute da."
Alexander Potyka,
Verleger Picus Verlag
"Ich finde, dass die Messe sehr gut gelaufen ist und dass man merkt,
dass viele Dinge, die letztes Jahr noch als Versuch empfunden worden
sind, in diesem Jahr als fixe Bestandteile gelten: die Bühnen, die
Messebuchhandlung zum Beispiel, die ganz hervorragend funktioniert.
Die Stimmung unter den Ausstellern ist vielleicht nicht mehr so
überrascht wie letztes Jahr, aber doch durchwegs sehr positiv.
Natürlich können wir uns alle vorstellen, dass es noch besser und
noch größer wird und wir noch mehr Publikum bekommen, aber wir sind
inzwischen auf einem sehr hohen Niveau angekommen. Als Aussteller
denken wir jedenfalls bereits jetzt sehr konkret darüber nach, wie
unsere Präsenz kommendes Jahr noch besser gestaltet werden kann - und
darauf freuen wir uns bereits."
Thomas Zauner,
Leiter Marketing und Presse Verlagsgruppe Ueberreuter
"Der Verlag Ueberreuter freut sich über einen gestürmten Stand, eine
hervorragend besuchte Plauderstunde mit Christine Nöstlinger zu ihren
zwei aktuellen Büchern ?Pudding-Pauli rührt um? und ?Das große
Christine-Nöstlinger-Kochbuch?. Die Aufteilung der Halle ist
benutzerfreundlicher als letztes Jahr, da zwischen den Bühnen keine
wechselseitigen Störungen möglich sind. Über eine gut besuchte
Buchhandlung auf der Messe freuen wir uns wie alle anderen auch. Das
Seminar für Pressesprecher im Rahmenprogramm der BUCH WIEN war
interessant, gut besucht und hoffentlich der Start für eine
informelle Vernetzung der Pressesprecher in Österreich."
Georg Buchroithner,
Geschäftsführung Obelisk Verlag
"Speziell die Lesezone im Kinderbuchbereich finde ich sehr gelungen,
sie wird von den Kindern gut angenommen. Sie schnappen sich Bücher,
setzen sich auf die Hocker, fangen an zu schmökern und versinken in
die Bücherwelt, das ist sehr schön zu beobachten. Auch die Programme
im Kinder- und im Jugendforum sind gut auf die unterschiedlichen
Altersgruppen abgestimmt. Und zu uns kommen dieses Jahr sehr
intensive Leser, die nicht nur die klassische Frage nach den
Alterstufen stellen, sondern sich auch für Inhalte interessieren, mit
denen man ins Gespräch kommen kann und bei denen man merkt, dass es
ein großes Interesse für das Buch und den Inhalt gibt. Wir sind sehr
zufrieden mit dieser Messe."
Benedikt Föger,
Verleger Czernin Verlag
"Wie schon im vergangenen Jahr sind wir vom Interesse der
Besucherinnen und Besucher überwältigt. Vor allem unser aktuellstes
Buch über die Deutschen in Österreich - Wir sind gekommen, um zu
bleiben - entwickelt sich zum Publikumshit. Für alle Autoren und
Verlage finde ich es besonders erfreulich, dass ausgerechnet während
der BUCH WIEN 09 verlautbart wurde, dass unsere Einwände gegen den
Google-Urheberrechtsvergleich derart erfolgreich waren."
Margit Czöppan,
Leitung 3sat Österreich
"Die BUCH WIEN ist ein Beispiel einer gelungenen Zusammenarbeit zum
Vorteil beider. Vor allem durch die Aufzeichnung einer Ausgabe von
Kulturzeit konnte 3sat seine Präsenz auf der Messe deutlich
verstärken. Darüber hinaus ist auch die neue und übersichtlichere
Gestaltung der Halle, vor allem aber auch die Tatsache, dass mehr
internationale Verlage als im Vorjahr ausstellen eine positive
Weiterentwicklung der BUCH WIEN."
Michael Orou,
Morawa
"Angenehm wuselnde Gänge, viele interessante Gespräche mit
BrachenkollegInnen und Kontakte mit LeserInnen, die kluge Fragen
stellen: Ich glaube, es war gut."
Termin für die BUCH WIEN 10 steht bereits fest
Der Termin für die BUCH WIEN 10 ist bereits fixiert: Die
Lesefestwoche wird von 15. bis 21. November und die Internationale
Buchmesse vom 18. bis 21. November 2010 stattfinden.
Rückfragehinweis:
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F: ++43 1 72 720-441
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OTS0080 2009-11-17/10:11
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