"Wohnungsverlust möglichst verhindern"
Sozialfonds-Beitrag für Delogierungsprävention
Bregenz (NVL - 09.07.2012 08:31 Uhr) Zur Fortsetzung des Projektes
Delogierungsprävention erhält das Institut für Sozialdienste (IfS)
heuer einen Beitrag von 65.300 Euro aus dem Sozialfonds. "Dieses
Hilfsangebot für Menschen, die aus verschiedensten Gründen Gefahr
laufen ihre Wohnung zu verlieren, bewährt sich sehr gut", sagt
Soziallandesrätin Greti Schmid. In über 80 Prozent aller Fälle
gelingt es, eine Delogierung abzuwenden oder eine adäquate
finanzierbare Wohnung zu finden.
Eine Wohnung zu haben ist ein Grundbedürfnis, ohne Wohnung ist die
Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nicht vorstellbar, betont
Schmid: "Deshalb sollen Delogierungen, wo immer es möglich ist,
verhindert werden, um menschliches Leid zu vermeiden - insbesondere
wenn auch Kinder mit betroffen sind."
Aus diesem Grund wurde im Juli 2005 das Institut für Sozialdienste
(IfS) mit der Einrichtung einer Koordinationsstelle für die
Delogierungsprävention betraut, um den von der Delogierung Bedrohten
rasche und niederschwellige Hilfe anzubieten, ein Frühwarnsystem zu
entwickeln und die Zahl der Delogierungen spürbar zu senken. Die
Koordinationsstelle arbeitet in enger Vernetzung mit Gemeinden,
Wohnbauträgern, Behörden und Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe.
"Dieses Vorarlberger Modell erweist sich als sehr wirksam", so
Landesrätin Schmid. Es hat zu einer wesentlich höheren Effizienz in
der Krisenintervention geführt. Die Zahl der gerichtlichen Verfahren
im Zusammenhang mit Delogierungen ist von 1.089 im Jahr 2005 auf 739
im Jahr 2011 gesunken.
Rückfragehinweis:
Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20137, Fax: 05574/511-920196
mailto:presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse
Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/16/aom
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0011 2012-07-09/08:31
|