Geld für Bildung statt für Banken -
Internationaler Aktionstag gegen die Kommerzialisierung der Bildung
ÖH Uni Wien leitet gerne die Aktion zum Tag gegen die
Kommerzialisierung der Bildung weiter
Wien (OHW - 05.11.2008 09:34 Uhr) Am 5. November wird um 15:00 eine Protestaktion vor
der Alten Börse (Schottenring 16) stattfinden. Studierende werden
sich dort versammeln, um gegen die fortdauernde Kommerzialisierung
der Bildung und die Prioritätensetzung der österreichischen Regierung
zu protestieren. Dies geschieht in Form einer "Bildungsbörse" nach
dem Motto "Geld für Bildung statt für Banken".
Seit Jahren fordern wir eine bessere Finanzierung des
Bildungssystems: Die "Unimilliarde", die schon lange notwendig ist,
stellt gerade mal 1/100 des Betrages dar, auf den die BankerInnen nur
eine Woche warten mussten. Immer wieder wurde von staatlicher Seite
argumentiert, dass für eine ausreichende Finanzierung das Geld fehlt.
Die Kommerzialisierung der Bildung, die seit Jahren fortschreitet,
hat uns Studiengebühren, Zugangsbeschränkungen und Verwertungslogik
gebracht, die Universitäten zu Unternehmen und die StudentInnen zu
KundInnen gemacht.
Diejenigen, die seit mehr als 30 Jahren weniger Staat - mehr privat
propagierten stehen nun vor der unleugbaren Tatsache, dass das
neoliberale Ideologiegebäude vor dem Zusammenbruch steht.
Gerade jetzt, ist die Chance, diese Krise des Neoliberalismus zu
nutzen, und für einen offenen und freien Bildungszugang auf die
Straße zu gehen.
Ein System welches Gewinne privatisiert und Verluste
vergesellschaftet ist untragbar - Her mit der Kohle!
Rückfragehinweis:
www.freiebildung.at
Madeleine Drescher: 06765202810
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OTS0049 2008-11-05/09:34
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