GdG-KMSfB-Kattnig: EU-Rat nimmt Sozialpartnerabkommen zur Vermeidung
von Nadelstichverletzungen an
Beschluss bringt klares Lebenszeichen der Sozialpartnerschaft auf
EU-Ebene
Wien (NGB - 09.03.2010 17:19 Uhr) "Das ist ein kräftiges Lebenszeichen
für das Funktionieren der Sozialpartnerschaft auf EU-Ebene. Mit der
Annahme der Richtlinie zur Vermeidung von Nadelstichverletzungen am
Arbeitsplatz hat nach dem EU-Parlament auch der EU-Rat ein positives
Zeichen im Gesundheitsbereich gesetzt und ein Sozialpartnerabkommen
in europäische Rechtsform gegossen", erklärte heute, Dienstag, der
internationale Sekretär der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten -
Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB), Thomas Kattnig.++++
"Gemeinsam mit dem Europäischen Gewerkschaftsverband öffentlicher
Dienste konnten wir uns als GdG-KMSfB stark in die Vorbereitungen
einbringen. Daher freut uns dieser Erfolg doppelt", sagte Kattnig.
Die Verletzungen durch Nadelstiche samt möglicher Infektionen mit
Hepatitis oder HIV ist vor allem in den Gesundheitsberufen und in
Spitälern Beschäftigten eine tägliche, reale Gefahr, die jährlich
rund eine Million Menschen betrifft. Die Sozialpartner haben sich die
Schaffung einer Arbeitsumgebung mit größtmöglicher Sicherheit unter
Vermeidung von Verletzungen der ArbeitnehmerInnen durch ein
integriertes Modell der Risikoabschätzung, Risikovermeidung,
Ausbildung, Unterrichtung, Bewusstseinbildung und Überwachung zum
Ziel gesetzt. Die Richtlinie ist von den Mitgliedstaaten in den
nächsten drei Jahren in nationales Recht umzusetzen.
"Die europäischen Sozialpartner haben einmal mehr bewiesen, dass
die Politik auf sie zählen kann, wenn es um Expertise in Fragen der
Arbeitswelt und Lösungskompetenz geht. Wir werden auch in Zukunft
unseren Beitrag leisten", schloss Kattnig.
Rückfragehinweis:
GdG-KMSfB - Referat für Kommunikation und Öffentlichkeit
Tel.: (01) 313 16 - 83 615
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OTS0291 2010-03-09/17:19
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